Lärche, Licht und Wind

  • Die Lärche

    …. wird bis zu 800 Jahre alt.

Lärche, Licht und Wind

Im Winter ohne Nadel

Als Einziger unter den Nadelbäumen

Als einziger Nadelbaum verliert die Lärche im Herbst ihre Nadeln. Im späten Frühjahr, je nach Witterung in den Südtiroler Bergen, sprießen männliche und weibliche Blüten an den Lärchenzweigen. Ein besonders zarter Duft erfüllt in dieser Zeit den Hochwald. Frischer Wind, der über die Bergkämme rauscht, hilft bei der Bestäubung der Lärchenblüten. Der reife Samen nutzt auch den Wind, um fortgeweht zu werden, an einen lichten luftigen Platz, denn die Lärche ist ein Lichtbaum.

Wohnsitz der Salingen

In der Mystik

Sie wird bis zu 40 m hoch, 800 Jahre alt und ihre Nadeln sind im Frühjahr hellgrün und im Herbst leuchtend gelb bis orange. Ihre Zapfen bleiben oft jahrelang am Baum hängen und die Borke ist dick und knorrig, rotbraun bis grau. Tief wurzelt sie in der Erde und als die „Schwester“ der Zirbe, vergesellschaftet sie sich gerne mit dieser und bildet Lärchen- Zirbenwälder der oberen subalpinen Stufe, – den Schutzwald.

In der Mystik ist sie der Wohnsitz der Saligen. – Die Saligen Fräulein waren menschenscheue weise Frauen, doch standen sie unerwarteten Besuchern mit Rat und Tat zur Seite und beschützten die Tiere.

Venezianisches Terpentin

Im Volksmund „Lergat“

Künstler schätzten das Harz der Lärche, denn aus ihm wurde das „Venezianische Terpentin“ hergestellt. In der Volksmedizin wird auch heute noch das Lärchenpech – im Volksmund „Lergat“ genannt, verwendet. Es kristallisiert nicht und bleibt immer zähflüssig, wie Honig.